defence.jobs

Datenschutzerklärung

Version 1.0 · Mai 2026 · SRD-geprüft

In dieser Datenschutzerklärung informieren wir Sie über die Verarbeitung personenbezogener Daten bei der Nutzung unserer Plattform defence.jobs. (https://defence.jobs).

Verantwortlicher

Ansprechpartner und sogenannter Verantwortlicher für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten bei der Nutzung dieser App im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist die:

Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist:

FOCUS-DEFENCE

vertreten durch Thorsten Schneider

Kolonnenstraße 8, 10827 Berlin

E-Mail: info@focus-defence.de

Telefon: +49 (0) 30 5444 5899

Verarbeitung personenbezogener Daten bei Nutzung der Plattform

Im Rahmen der Nutzung unserer Plattform verarbeiten wir personenbezogene Daten, um die diskrete Vermittlung zwischen Kandidaten und Unternehmen zu ermöglichen. Die Verarbeitung erfolgt dabei entlang eines strukturierten, mehrstufigen Vermittlungsprozesses, der technisch unterstützt, aber stets durch eine menschliche Entscheidung gesteuert wird.

Die Datenverarbeitung beginnt mit der Registrierung und Anlage eines Profils. In diesem Zusammenhang verarbeiten wir die von Ihnen angegebenen Identifikations- und Kontaktdaten sowie die im Rahmen des Fragebogens gemachten Angaben zu Ihrem beruflichen Werdegang, Ihrer Qualifikation, Ihren Präferenzen und Rahmenbedingungen einer möglichen Tätigkeit. Ergänzend verarbeiten wir von Ihnen hochgeladene Unterlagen, insbesondere Ihren Lebenslauf.

Diese Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen und der Anbahnung eines Vermittlungsverhältnisses. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Im nächsten Schritt werden die von Ihnen bereitgestellten Informationen im Rahmen eines Matching-Verfahrens ausgewertet. Dabei handelt es sich um ein regelbasiertes Verfahren, bei dem Ihre Angaben mit den Anforderungen von Unternehmen abgeglichen werden. Ziel ist es, diejenigen Konstellationen zu identifizieren, bei denen eine fachliche und organisatorische Passung in Betracht kommt.

Im Rahmen dieses Verfahrens werden Ihre Daten zur internen strukturierten Bewertung zusammengeführt und mit weiteren strukturierten Bewertungselementen angereichert. Dieses Vorgehen stellt ein Profiling im Sinne von Art. 4 Nr. 4 DSGVO dar. Das Profiling dient ausschließlich der internen Vorbereitung einer Entscheidung und hat keine unmittelbaren rechtlichen Auswirkungen für Sie.

Eine automatisierte Entscheidungsfindung im Sinne von Art. 22 DSGVO findet nicht statt. Insbesondere werden keine Entscheidungen getroffen, die gegenüber Ihnen rechtliche Wirkung entfalten oder Sie in vergleichbarer Weise erheblich beeinträchtigen. Die finale Bewertung eines möglichen Matches sowie die Entscheidung über eine Kontaktaufnahme erfolgen stets durch einen Berater von FOCUS-DEFENCE unter Berücksichtigung der individuellen Umstände des Einzelfalls.

Soweit ein potenziell geeigneter Match identifiziert wurde, erfolgt eine individuelle Kontaktaufnahme durch einen Berater. In diesem Rahmen erhalten Sie eine Beschreibung der betreffenden Vakanz und entscheiden eigenständig, ob Sie einer Vorstellung bei dem jeweiligen Unternehmen zustimmen möchten.

Eine Übermittlung Ihrer personenbezogenen Daten an ein Unternehmen erfolgt ausschließlich nach Ihrer vorherigen ausdrücklichen Zustimmung im konkreten Einzelfall. Rechtsgrundlage ist insoweit Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Ohne eine solche Zustimmung findet keine Offenlegung identifizierender Daten statt.

Im Rahmen der Plattform verarbeiten wir zudem Angaben, die für Tätigkeiten im sicherheitsrelevanten Umfeld erforderlich sein können, insbesondere zur Staatsangehörigkeit sowie zum Status oder zur Bereitschaft einer Sicherheitsüberprüfung. Diese Daten werden ausschließlich zu dem Zweck verarbeitet, um einschätzen zu können, ob bestimmte regulatorische oder sicherheitsrelevante Anforderungen der jeweiligen Position grundsätzlich erfüllt werden können. Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Soweit im Einzelfall besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO betroffen sein sollten, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.

Bei Nutzung der Plattform verarbeiten wir zudem technisch erforderliche Verbindungs- und Protokolldaten, insbesondere IP-Adresse, Zeitstempel, Geräte- und Browserinformationen sowie Server-Logdaten, um die Sicherheit, Stabilität und Funktionsfähigkeit der Plattform zu gewährleisten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bzw. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Ergänzend verarbeiten wir personenbezogene Daten zur Gewährleistung eines sicheren und stabilen Betriebs der Plattform, insbesondere zur IT-Sicherheit, Fehleranalyse und Missbrauchsprävention. Diese Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der sicheren, funktionsfähigen und kontinuierlich verbesserten Bereitstellung unserer Dienste.

Die Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt insgesamt nur in dem Umfang, der für die Durchführung des beschriebenen Vermittlungsprozesses erforderlich ist. Eine Nutzung Ihrer Daten zu anderen Zwecken findet nicht statt.

Weitergabe von Daten

Eine Weitergabe der von uns erhobenen Daten erfolgt grundsätzlich nur, wenn hierfür im konkreten Fall eine datenschutzrechtliche Rechtsgrundlage vorliegt, insbesondere wenn:

Für das Hosting und den technischen Betrieb der Plattform setzen wir die Comtrance GmbH, In der Steele 35, 40599 Düsseldorf, als technischen Dienstleister ein. Das Hosting der Plattform erfolgt derzeit in Deutschland. Soweit Comtrance hierbei Zugriff auf personenbezogene Daten erhält, erfolgt dies ausschließlich im Rahmen einer Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.

Datenübermittlungen in Drittländer

Wir setzen gegebenenfalls Dienste ein, deren Anbieter teilweise in sogenannten Drittländern (außerhalb der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums) sitzen oder dorthin personenbezogene Daten übermitteln, also Ländern, deren Datenschutzniveau nicht dem der Europäischen Union entspricht. Derzeit erfolgt Hosting primär innerhalb der EU.

Sofern ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission (Art. 45 DSGVO) für diese Länder vorliegt, stützen wir die Datenübermittlung auf diesen. Dies betrifft etwa die Übermittlung nach Argentinien, Israel, Japan, Kanada, in die Republik Korea, nach Neuseeland, in die Schweiz, nach Uruguay oder in das Vereinigte Königreich. Im Falle der USA gilt das nur, soweit sich der US-Empfänger für das EU-US Data Privacy Framework zertifiziert hat.

Soweit für das entsprechende Land kein Angemessenheitsbeschluss erlassen wurde, haben wir entsprechende Vorkehrungen getroffen, um ein angemessenes Datenschutzniveau für etwaige Datenübertragungen zu gewährleisten. Hierzu zählen u.a. die Standardvertragsklauseln der Europäischen Union oder verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Art. 46 DSGVO).

Wo dies nicht möglich ist, stützen wir die Datenübermittlung auf Ausnahmen des Art. 49 DSGVO, insbesondere Ihre ausdrückliche Einwilligung oder die Erforderlichkeit der Übermittlung zur Vertragserfüllung oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen.

Sofern eine Drittstaatenübermittlung vorgesehen ist und kein Angemessenheitsbeschluss oder geeignete Garantien vorliegen, ist es möglich und besteht das Risiko, dass Behörden im jeweiligen Drittland (z. B. Geheimdienste) Zugriff auf die übermittelten Daten erlangen können, um diese zu erfassen und zu analysieren, und dass eine Durchsetzbarkeit Ihrer Betroffenenrechte nicht gewährleistet werden kann. Im Falle der Einholung Ihrer ausdrücklichen Einwilligung werden Sie hierüber ebenfalls informiert.

Speicherdauer

Grundsätzlich speichern wir personenbezogene Daten nur so lange, wie zur Erfüllung der Zwecke erforderlich, zu denen wir die Daten erhoben haben. Danach löschen wir die Daten unverzüglich, es sei denn, wir benötigen die Daten noch bis zum Ablauf der gesetzlichen Verjährungsfrist zu Beweiszwecken für zivilrechtliche Ansprüche, wegen gesetzlicher Aufbewahrungspflichten oder es besteht im konkreten Einzelfall eine sonstige datenschutzrechtliche Rechtsgrundlage für die fortdauernde Verarbeitung Ihrer Daten.

Zu Beweiszwecken müssen wir insbesondere Vertragsdaten noch drei Jahre ab Ende des Jahres, in dem die Geschäftsbeziehungen mit Ihnen enden, aufbewahren. Etwaige Ansprüche verjähren nach der gesetzlichen Regelverjährungsfrist frühestens zu diesem Zeitpunkt.

Auch danach müssen wir Ihre Daten teilweise noch aus buchhalterischen Gründen speichern. Wir sind dazu wegen gesetzlicher Dokumentationspflichten verpflichtet, die sich beispielsweise aus dem Handelsgesetzbuch, der Abgabenordnung, dem Kreditwesengesetz, dem Geldwäschegesetz und dem Wertpapierhandelsgesetz ergeben können. Die dort vorgegebenen Fristen zur Aufbewahrung von Unterlagen betragen zwei bis zehn Jahre.

Ihre Rechte, insbesondere Widerruf und Widerspruch

Ihnen stehen jederzeit bei Vorliegen der jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen die in den Art. 7 Abs. 3, Art. 15 – 21, Art. 77 DSGVO formulierten Betroffenenrechte zu:

Um Ihre hier beschriebenen Rechte geltend zu machen, können Sie sich jederzeit an die oben genannten Kontaktdaten wenden. Dies gilt auch, sofern Sie Kopien von Garantien zum Nachweis eines angemessenen Datenschutzniveaus erhalten möchten. Sofern die jeweiligen rechtlichen Voraussetzungen vorliegen, werden wir Ihrem Datenschutzbegehren entsprechen.

Ihre Anfragen zur Geltendmachung von Datenschutzrechten und unsere Antworten darauf werden zu Dokumentationszwecken für die Dauer von bis zu drei Jahren und im Einzelfall bei gegebenem Anlass zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen auch darüber hinaus aufbewahrt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, beruhend auf unserem Interesse an der Verteidigung gegen etwaige zivilrechtliche Ansprüche nach Art. 82 DSGVO, der Vermeidung von Bußgeldern nach Art. 83 DSGVO sowie der Erfüllung unserer Rechenschaftspflicht aus Art. 5 Abs. 2 DSGVO.

Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung jederzeit uns gegenüber zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.

Soweit wir Ihre Daten auf Grundlage von berechtigten Interessen verarbeiten, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten einzulegen aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Geht es um einen Widerspruch gegen die Datenverarbeitung zu Zwecken der Direktwerbung, haben Sie ein generelles Widerspruchsrecht, das auch ohne die Angabe von Gründen von uns umgesetzt wird.

Möchten Sie von Ihrem Widerrufs- oder Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine formlose Mitteilung an die oben genannten Kontaktdaten.

Sie haben schließlich das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren. Sie können dieses Recht beispielsweise bei einer Aufsichtsbehörde in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes geltend machen. In Berlin, unserem Sitz, ist die zuständige Aufsichtsbehörde: Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Alt-Moabit 59-61, 10555 Berlin.

Pflicht zur Bereitstellung Ihrer Daten

Eine Pflicht zur Bereitstellung Ihrer Daten besteht grundsätzlich nicht.

Soweit die Bereitstellung Ihrer Daten zum Vertragsabschluss (etwa zur Registrierung eines Kontos oder zur Bestellung von Waren oder Dienstleistungen), zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten (etwa bei Meldeformularen), zur Kontaktaufnahme oder zur Nutzung anderer Dienste und Funktionen (etwa zur Anmeldung zum Newsletter) erforderlich ist, sind entsprechende Eingabefelder als Pflichtangaben markiert (in der Regel durch einen Stern (*)). In diesem Fall kann ohne diese bereitgestellten Daten ein etwaiger Vertrag nicht geschlossen werden, die konkrete Dienstleistung nicht erbracht bzw. die Funktion nicht genutzt werden.

Übrige, nicht als Pflichtfelder markierte Angaben sind hingegen freiwillig. Die Eingabe solcher Daten ist dann für den Abschluss eines etwaigen Vertrags, zur Erbringung der Dienstleistung bzw. zur Nutzung der Funktion nicht erforderlich und hat keinen Einfluss auf die Durchführung des Vertrags.

Automatisierte Entscheidungsfindung

Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 DSGVO mit rechtlicher oder ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigender Wirkung findet nicht statt.

Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung von Zeit zu Zeit anzupassen, insbesondere wenn wir unsere Services weiterentwickeln, neue Funktionen einführen oder sich die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern.

Version 1.0/Mai 2026